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Nach dem Erfolg vom Vorjahr bietet der Pirmasenser Kunstverein am Samstag, 20.

Dezember, wieder ein Kunstkaufhaus für einen Tag im früheren Neuffer-Pavillon an.

Von 10 bis 18 Uhr zeigen und verkaufen fast 50 Künstler ihre Gemälde, Grafiken, Fotos

und Keramiken. Dieses Jahr erstmals mit dabei sind 15 Künstler aus der

Pirmasenser Partnerstadt Poissy.

Das Spektrum der zu sehenden Arbeiten ist sehr breit gefächert und reicht von

naturalistischen Gemälden, aufwändigen Radierungen und leuchtenden

Siebdrucken bis hin zu abstrakter Malerei oder figurativer Kunst, die Geschichten

erzählt. Das Kunstkaufhaus wird wie im vergangenen Jahr auch einer der

international noch seltenen Orte sein, wo Promptografie erhältlich ist. Darunter

sind Kunstwerke zu verstehen, die rein mit Künstlicher Intelligenz hergestellt

wurden. Pionier dieser Kunstrichtung ist der aus Pirmasens stammende Boris

Eldagsen, der eine Serie für das Kunstkaufhaus entwickelt hat, die internationale

Kunstkritiker als „extrem“ eingestuft haben.

Weitere bekannte Namen sind der Rodalber Stephan Müller, Mark Blunck aus

Höheischweiler, der Pirmasenser Christian Lambert oder die in Bundenthal lebende

Annet Kuska sowie das Pirmasenser Künstlerpaar Matthias Strugalla und Irmgard

Weber. Ihr Debut beim Kunstkaufhaus geben die Pirmasenser Dr. Fritz Barth und

Michael Diehl. Letzterer ist bekannt für seine wirkungsvollen Darstellungen von

Berglandschaften. Für das Kunstkaufhaus hat Diehl eine kleine Reihe ganz neuer

Gemälde geschaffen.

Aus Poissy kommen Künstler des Partnervereins „Art’n’Co“, bei dessen

Jahresausstellung im September bereits sieben Künstler aus Pirmasens beteiligt

waren. Mit dabei ist Philippe Orville, der zusammen mit dem Pirmasenser Künstler

Klaus Kadel-Magin eine Serie gemeinsamer Siebdrucke entwickelt hat, die in

Pirmasens erstmals zu sehen sein wird. Die französischen Künstler aus Poissy

werden ergänzt durch drei Künstler aus dem lothringischen Meisenthal. Hier

beteiligt sich erneut Thomas Rebischung, der im Sommer mit Collagen das Domizil

des Kunstvereins im Neufferpark vom Boden bis zum Dach in Street-Art-Manier

gestaltet hat. Die Collage ist immer noch zu sehen. Ebenfalls wieder dabei ist eine

Gruppe von Studenten der Landauer Universität.

Die Werke der 47 Künstler werden auf den zwei Etagen des Neuffer-Pavillons

präsentiert. Der Verein handelt nach der Devise „von der Wand in die Hand“. Die

Besucher können die Werke, die sie mitnehmen wollen, direkt abnehmen und an

der Kasse bezahlen, wie im Kaufhaus eben. Alle Werke dürfen die Preisgrenze von

299 Euro nicht überschreiten. Der Verein betont, dass aus technischen Gründen

nur Barzahlung möglich sein wird. Musikalische Akzente wird der Saarbrücker

Harfenist Matthis Löw setzen.

Neben den erwähnten Künstlern nehmen noch teil: Philippe Adler, Corinne

Albrecht, Werner Bachmann, Jutta Baisch, Jacqueline Blauth, Francesco Candido,

Alena Carbonel, Katharina Carstens, Loan Collard, Maureen Correa, Couli Cristal,

Birgit Deutschmann, August Eberle, Sina Hartmann, Maren Heyer, Filomena Höh, Dagmar

Jankwitz, Ursula Kobiella-Rothhaar, Laura Lago, Lam, Muriel Lehmann, Katja

Leibenath, Diana Lippert, Ariane Marianne, Benoît Meyer, Évelyne Michel, Jean-Pascal Plettener,

Teraza Plazenet, Witold Pyzik, Denise Raquet-Stark, Katharina Schmitt, Maria

Schneider, Erna Schott, Stephanie Schweitzer und François Winterhalter.

TerminNur am Samstag, 20. Dezember, 10 bis 18 Uhr, im früheren Neuffer-Pavillon, Neufferpark Pirmasens